In Kapverde ist der Bestand an Meeresschildkröten stark gefährdet
 
In Kapverde ist der Bestand an Meeresschildkröten stark gefährdet und obwohl sie unter Artenschutz stehen, wird immer noch nicht genug getan, um die Schildkröten zu schützen, wenn sie zur Eiablage an die Strände kommen.
 
Die Regierung in Sal geht mit gutem Beispiel voran, inden sie Soldaten an den Stränden patroullieren lässt. Jedoch finden die Patroullien weder genug Eier noch Personen und so werden weiterhin viele Schildkröten getötet. In Zusammenarbeit mit dem WWF wurden einige Schildkröten registriert, gemessen und beobachtet. Allerdings war es bisher nicht möglich, ein landesweites  Programm zur Zählung und Erforschung der Meeresschildkröten durchzuführen.
Quadräder auf Stränden zerstören 70% der Nester
Nestraub
Schildkröten werden als Haustiere gehalten
 
Schildkröten werden wegen ihres Fleisches brutal getötet. Sie werden umgedreht und ihre Schwimmflossen abgehackt. Dann werden sie den Strand entlang, bis hinter die Dünen gezerrt, wo ihnen noch lebend das Fleisch aus dem Panzer geschnitten wird. Die Eier werden meistens achtlos zurückgelassen. Auf einigen Stränden liegt die Sterblichkeit bei 100%.
 
Bereits geringe Beeinträchtigungen führen bei den Tieren zu Orientierungslosigkeit.
Schildkröten in Gefangenschaft als illegale “Attraktion” für Touristen
Abfall auf den Stränden
Illegale Abbaü von Baumaterial
 
Die gröβte Bedrohung liegt jedoch in der massiven baulichen Entwicklung, die der Nachfrage nach Ferienanlagen und –wohnungen Rechnung tragen soll.